BMU Studie
Nachnutzung vormals militärisch genutzter Liegenschaften
Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Auftragnehmer:
- BICC - Bonn International Center for Conversion
- IABG - Industrieanlagen - Betriebsgesellschaft mbH
Verschiedene NATO-Mitgliedsstaaten unter Federführung der Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland haben 1996/97 die Arbeitsgruppe "NATO-CCMS Pilotstudy" zum Thema "Re-use of Contaminated Former Military Lands" mit Zielrichtung Mittel- und Osteuropa initiiert.
Die BICC—Studie umfasst einen zentralen Teilbereich der Untersuchungen zum Thema Liegenschaftskonversion. Aufgabe war es, eine weitgehend verallgemeinerbare Methodik zur Konversion von ehemaligen Militärliegenschaften zu entwickeln.
Die Studie wurde formal vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Auftrag gegeben.
Die BICC-Studie fasst die Erfahrungen im Bereich Liegenschaftskonversion zusammen und bewertet diese auf Basis einer systematischen Analyse von Projektberichten. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass die unterschiedlichen Konzepte zwar nicht uneingeschränkt übertragbar sind, dass es jedoch Handlungsempfehlungen und Maßnahmen gibt, die zum zentralen Instrumentarium für eine effektive Flächenrevitalisierung zählen. Im Ergebnis werden die wesentlichen Zusammenhänge der Arbeitsschritte und Entscheidungsstufen sowie die Aufgabenbereiche einer projektorientierten Vorgehensweise grafisch dargestellt (Handlungsraster) und ausführlich erläutert.

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