- Podiumsdiskussion „Rohstoffboom? Rohstoffkriege. Öl, Gas und Edelmetalle“, Essen (18. Mai 2010)
Beim „Politischen Salon“ zum Thema "Rohstoffboom? Rohstoffkriege. Öl, Gas und Edelmetalle" diskutierten Marie Müller, BICC, Peter Fuchs, WEED (Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung e.V.), und Dieter Grau, German Trade and Invest (GTAI) in Essen.
- Podiumsdiskussion zu Rohstoffgerechtigkeit, Hannover (22. April 2010)
Im Rahmen der Ausstellung „Rohstoffe für eine gerechte Welt" im Rathaus Hannover veranstaltete das Agenda 21-Büro der Stadt Hannover in Kooperation mit dem Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. eine Podiumsdiskussion zur Frage „Gerechte Rohstoffnutzung - Chance oder Unmöglichkeit?“. Es diskutierten Marie Müller, BICC, sowie Andreas Bitter, Goldschmiedemeister, Hannover, Christian Cray, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V., Dr. Franziska Martinsen, Institut für politische Wissenschaften der Leibniz Universität Hannover, und Dr. Volker Steinbach, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.
- Can oil revenue transparency contribute to solving conflict in the Niger Delta? –
Examining the impact of the Nigerian Extractive Industries Transparency Initiative (NEITI).
on Tuesday, 2 February 2010
15:00 to 16:00 hrs,
at BICC, Pfarrer Byns Straße 1, 53121 Bonn (new address).
- Einladung
Natürliche Rohstoffe in der Elfenbeinküste: Treibstoff für Krise oder Frieden? Vorstellung des BICC brief 40 mit Podiumsdiskussion
Dienstag, 26. Januar 2010,
15.30-17.00 Uhr,
Im BICC, Pfarrer-Byns-Straße 1, 53121 Bonn.
- WEED, Urgewald, Misereor, Ökumenisches Netz Zentralafrika und BUND laden herzlich ein zur Podiumsdiskussion „Die Rohstoffstrategie der Bundesregierung - (k)ein Platz für Menschenrechte, Umwelt & Entwicklung?“, 23. November 2009, Berlin.
- WEED, Urgewald, Brot für die Welt, NABU, ÖNZ, BUND, Philippinenbüro & attac-AG Energie Klima Umwelt laden herzlich ein zum Crashkurs „Rohstoffpolitik und Ressourcengerechtigkeit“, 23. November 2009, Berlin.
Kurzbericht und weitere Informationen: http://umweltgerechtigkeit.wordpress.com/2009/11/26/crashkurs-rohstoffpolitik-ressourcengerechtigkeit/ und http://www.weed-online.org/themen/3077909.html
- Niza, Cordaid, Fatal Transactions und MVO Platform veranstalten einen Runden Tisch zu Wirtschaft und Menschenrechten, 9. November 2009, Den Haag.
- Südwind und Akademie Franz Hitze Haus laden ein zur Tagung über Sozial- und Umweltstandards bei der Produktion von Schmuck. Ansätze für Verbraucher, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen, 10. – 11. November 2009, Münster.
- Neues Forschungsnetzwerk zu Konflikten und Kooperation im Zusammenhang mit natürlichen Ressourcen in Entwicklungsländern
Das Generaldirektorat für Entwicklungszusammenarbeit des
niederländischen Außenministeriums hat zusammen mit der niederländischen Organisation für wissenschaftliche Forschung (Netherlands Organisation for Scientific Research (NWO)) ein neues internationales Programm aufgelegt. Titel: Conflict and Cooperation over Natural Resources in Developing Countries – CoCooN.
Unter dieser Projektlinie können sich internationale Konsortia für Projektmittel bewerben. Die Projekte sollen sowohl Recherche, als auch Wissensaustausch und Innovation beinhalten. Am 15. und 16. September 2009 fand ein Vorbereitungstreffen in Addis Abeba, Äthiopien, statt auf dem auch das BICC anwesend war. Ziel war die Identifizierung von möglichen Partnern für ein Konsortium. Weitere Informationen können unter http://www.nwo.nl/nwohome.nsf/pages/NWOA_78VD3R_Eng abgerufen werden oder direkt bei Lena Guesnet.
- Bericht über die Internationale Konferenz “Geological Resources and Good Governance in Central Africa” von GTZ/ BGR/ CEMAC, Yaoundé, Kamerun, 24.-25. September 2009
- Bildungsangebote zum Thema Natürliche Ressourcen und Konflikte in Subsahara-Afrika, September 2009:
Im Rahmen mehrerer Seminare zur Rolle natürlicher Ressourcen für Frieden und Entwicklung in Afrika hielten Lena Guesnet und Marie Müller im September 2009 Vorträge zu den Themen „Natürliche Ressourcen und Konflikte in Subsahara-Afrika“ anhand der Beispiele von Coltan im Bürgerkrieg der Demokratischen Republik Kongo und Diamanten- und Goldabbau im Friedensprozess der Côte d’Ivoire. Der Film „Africa: War is Business“ wurde jeweils im Abendprogramm gezeigt. Sowohl der Film als auch die Vorträge führten zu angeregten Diskussion unter den teilnehmenden SchülerInnen, LehrerInnen und Friedensfachkräften.
Die Seminare waren organisiert von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Berlin, der Fridtjof-Nansen-Akademie für Politische Bildung im Weiterbildungszentrum Ingelheim und der Akademie für Konflikttransformation im Arbeitnehmerzentrum Königswinter (AZK).
- Diamentenabbau in Simbabwe - Sind Menschenrechtsverletzungen ein Grund für den Ausschluss aus dem Kimberley-Prozess?
am Donnerstag 24. September 2009
von 10.00-12.00 Uhr
in der Landesvertretung Niedersachsen, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin
(in englischer Sprache)
- Consuming Landscapes: Conflict, appropriation and extractive resources
Rundtisch und Diskussion
am Mittwoch, 16. September 2009, um 15:00h,
im BICC, An der Elisabethkirche 25, 53113 Bonn.
(in englischer Sprache)
- International conference
China’s quest for African resources: the new scramble or strategic partnership?
Wroclaw University, Wroclaw, Poland 14-15 December 2009
Invitation/Call for Papers (pdf)
- Das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC) und Fatal Transactions laden alle Interessierten herzlich zu einem Workshop über Lobbyarbeit auf EU-Ebene ein. Der Fokus wird dabei auf der politischen Arbeit zum Thema natürliche Rohstoffe und Konflikte liegen.
Am 13. Mai 2009
Im BICC, An der Elisabethkirche 25, 53113 Bonn
Zwischen 13:00 – 17:15 Uhr
Einladungsschreiben (pdf)
- Am 27. Februar 2009 fand an der Universität Heidelberg eine gemeinsame Tagung des Geographischen Instituts und der Institute für Informatik und für Politische Wissenschaft zum Thema Ressourcenkonflikte statt. Dazu eingeladen war BICC-Mitarbeiter Lars Wirkus, der einen Vortrag zum Thema "Resource Conflict Monitor - Die Zusammenhänge zwischen natürlichen Ressourcen, Governance und Gewaltkonflikten" hielt.
Weitere Informationen unter http://www.uni-heidelberg.de/presse/news09/pm290218-2res.html und http://www.bicc.de/rcm/
- International Fatal Transactions Conference 2008
Digging For Peace: Private Companies and Emerging Economies in Zones of Conflict
Venue: Deutsche Welle, Bonn, Germany
Time: Friday and Saturday, 21 - 22 November 2008
Conference website, including audiorecordings, presentations and pictures
Ausstellungseröffnung „Rohstoffe für eine gerechte Welt“
am 21. November 2008 um 17.00 Uhr – 19.00 Uhr
im Foyer der Deutschen Welle, Kurt-Schumacher-Str. 3, 53113 Bonn
http://www.rohstoffgerechtigkeit.de/
- Unter dem Titel “No future without the past – Perspectives of democratization and promotion of peace in the Great Lakes Region, Central Africa” findet in Marburg vom 14.-17. August 2008 ein internationales Symposium statt. Dazu eingeladen ist Lena Guesnet, Bonn International Center for Conversion (BICC). Innerhalb des Panels “Struggle for economic resources: Ways to stop illegal exploitation of natural resources” wird sie am Freitag den 15. August einen Vortrag zu “Fatal Transactions- Natural Resources and the transformation of the Congolese war economy” halten.
Mehr Informationen
Lena Guesnet
- BICC/Fatal Transactions Deutschland organisierte die Podiumsdiskussion “Governing the Gift of Nature: the Links between Governance, Conflict and Natural Resources” auf der 12. General- Konferenz der European Association of Development Research and Training Institutes (EADI).
Die am 27. Juni 2008 auf der EADI Konferenz in Genf abgehaltene Podiumsdiskussion thematisierte unter dem Vorsitz von Wolf Christian Paes (BICC) die Problematik von Resource Governance im Spannungsverhältnis zu Rohstoffkonflikten.
Aus dem Vortrag von Jolien Schure (BICC) resultierte, dass laut diversen Theorien eine Existenz der so genannten „Ressourcenfalle“ umstritten ist. Diese besagt: Je abhängiger ein Land von Naturressourcen, desto anfälliger sei es für Bürgerkriege. Jedoch müsse man eine differenziertere Betrachtungsweise einnehmen und zwischen verschiedenen Ressourcen und negativen Einflüssen unterscheiden, so Schure. Sie hebt die Bedeutung von Resource Governance im Zusammenhang mit einer vom BICC initiierten Studie hervor. Eine erhöhte Lenkungsform von Ressourcen führe folglich zu einem verminderten Konfliktpotenzial sowie zu etwaigen Umverteilungen. In diesem Zusammenhang hat BICC den „Resource Governance Index“ entwickelt, um die Auswirkungen einer positiven Lenkungsform auf die Lösung der Verbindung zwischen Ressourcenabhängigkeit und gewaltsamen Konflikten zu verdeutlichen.
Weitere Informationen unter: www.resource-conflict-monitor.org
Professor Ayodeji Olukoju (Universität Lagos) unterlegte diesen Ansatz mit seiner Fallstudie zum Niger Delta, in welchem Öl und Gas das Rückgrat der nigerianischen Wirtschaft darstellen und dementsprechend die politische Landschaft durch eine von den Ölkonzernen gestützte Elite geprägt ist. Folgen wie soziale Ungerechtigkeiten, eine erhöhte Militarisierung und erhebliche Umweltschäden bleiben nicht aus. Zur Lösung schlug Olukoju eine dezentralisierte Form des nigerianischen Föderalismus, sowie den Kampf gegen die allgegenwärtige Jugendarbeitslosigkeit und eine verbesserte soziale Infrastruktur vor. Er befürwortete Investitionen in den Bildungs- und Gesundheitssektor, die von den Einkommen aus der Ölindustrie getilgt werden könnten und die Reduzierung der Militarisierung.
Morten Boas (FAFO) beleuchtete die Problematik aus dem landwirtschaftlichen Blickwinkel am Beispiel der Kakaoplantagen der Elfenbeinküste. So arbeiten über 4 Millionen der 17 Millionen Einwohner in diesem Sektor. Durch eine Migrationswelle aus dem Norden des Landes in den fruchtbaren Süden wurde in der Vergangenheit ein entstehendes Feudalsystem begünstigt, welches nach anfänglichem Erfolg zu enormen Spannungen führte.
Anneke Galama (FT) betonte die Notwendigkeit für mehr Zusammenarbeit zwischen Forschern und Aktivisten, um eine effiziente Aufklärungsarbeit für die europäische Öffentlichkeit leisten zu können. Fatal Transactions Campaign (FT) widmet sich insbesondere der Kampagne gegen die so genannten „blood diamonds“ und weiteren Maßnahmen in Zusammenhang mit Ressourcenkonflikte.
In einer abschließenden Diskussion wurde ein Abweichen von der Konzeptualisierung hin zur Betrachtung „wer wirklich regiert“ hervorgehoben. Bedenken zu den Rechten von anfälligen Menschen in Führungspositionen sowie zu deren Ressourcenzugang wurden geäußert.
Bezüglich der Aufklärungsarbeit musste sich die Diskussionsrunde eingestehen, dass es keine Musterlösungen geben kann. Jedoch ist eine solche Veranstaltung an sich ein Schritt in die richtige Richtung, um eine differenziertere Haltung zu Resource Governance zu erlangen und das Verantwortungsbewusstsein der Konzerne und Verbraucher in Bezug auf Ressourcenkonflikte und deren weitreichende Folgen zu wecken.
- BICC/Fatal Transactions Deutschland ko-organisiert die Podiumsdiskussion "Peacebuilding in Practice: Education on Trade and Conflict" auf dem ACUNS-Jahrestreffen, das dieses Jahr vom 5.-7. Juni in Bonn stattfindet. Die Podiumsdiskussion ist für Samstag den 7. Juni von 13.30 – 15h vorgesehen und ist Teil der dreitägigen Konferenz zum Thema “The UN and the Global Development Architecture”.
Diskussionsteilnehmer sind Reinhard Mitschke (Universität Heidelberg), Anneke Galama (Fatal Transactions), Willi Scholl (UNO), María Cecilia Plested-Alvarez (University of Antioquia), Mark van Bockstael (Antwerp World Diamond Centre), James V. Arbuckle (kanadischer Peacekeeper). Den Vorsitz des Panels hat Cay Etzold (DAAD).
Mehr Informationen: Lena Guesnet
- 05. Juni, Donnerstag, 16:00 h
ARTS Seminar Series
“Resource Conflict Monitor: The links between resource governance, conflict and natural resources.” Unter diesem Titel wird Jolien Schure, Bonn International Center for Conversion (BICC), einen Vortrag über den vom BICC entwickelten Resource Conflict Monitor halten. Dieser Vortrag ist Teil der ARTS Seminar Series und findet statt im HS I, Institut für Geodäsie und Geoinformation, Nussallee 1. Kontakt : Susanne Hermes, (arts@uni- bonn.de), Tel: 732924, www.arts.uni-bonn.de
Jugendzukunftskonferenz beschäftigt sich mit Ressourcenkonflikten
Am 28.4.2008 findet die 9. Jugendzukunftskonferenz in Kassel statt. In diesem Rahmen wird BICC-Mitarbeiterin Lena Guesnet einen Vortrag zum Thema Ressourcenkonflikte - Konfliktressourcen halten. Auf der diesjährigen Konferenz beschäftigen sich Jugendliche mit den Themen „Wissen-Macht-Zeit“ und diskutieren insbesondere eine neue Weltordnung. Das BICC wird dazu den Input zum Zusammenhang von natürlichen Ressourcen und Konflikten geben.
Für weitere Informationen: www.jugendzukunftskonferenz.de und Lena Guesnet
- "Der Weg der Diamanten": Dokumentarfilm auf arte
Am 10., 11. und 12. März um jeweils 20.15 zeigt arte den dreiteiligen Dokumentarfilm „Der Weg der Diamanten“. Die Arbeit von Nisha Pahuja und Manfred Becker bietet einen tiefen Einblick in die Welt der Diamanten. Die Dokumentation folgt ihrem Weg von der Mine in Afrika, über die Handelsstätten in Asien bis in die Geschäfte Europas und Amerikas. Der Dreiteiler zeigt, wie sich der Umgang mit dem Edelstein auf die unterschiedlichen Lebensbedingungen der Menschen auswirkt und erzählt von ihren Konflikten, Hoffnungen, Erfahrungen und Wünschen. Ein engagierter Beitrag im Kampf für mehr Transparenz und Gerechtigkeit im Ressourcenhandel!
Mehr Informationen zum Film unter: http://diamondroad.tv/,
und zu Transparenz im Diamantenhandel unter:
Journalistendelegation besucht Sierra Leone und
Diamond Matters "From the mines to the jet-set".
- Vortrag
Certified Trading Chains in Mineral Production Great Lakes Region (in englischer Sprache) am 23. Januar um 12.00 Uhr im BICC, An der Elisabethkirche 25, 53113 Bonn
Es referierte Dr. Markus Wagner, Bundesinstitut für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover, der eine Pilotstudie zu Coltan und Kasserit aus Ruanda vorstellte.
In Zusammenarbeit mit der Akademie für Konfliktransformation im forumZFD e.V. bot das BICC 2007 erstmals ein Weiterbildungsangebot zum Thema "Konflikte um Ressourcen" in Königswinter an. Der Kurs richtete sich an Friedensfachkräfte in der Entwicklungszusammenarbeit und fand sowohl in deutscher (06.-07.09.07) als auch in englischer Sprache (22.-23.11.07) statt.
Unter der Leitung von Jolien Schure und Wolf-Christian Paes befasste sich das Seminar mit den politischen und wirtschaftlichen Hintergründen von bewaffneten Konflikten, sowie mit den Auswirkungen von Klima- und Umweltveränderungen auf das Konfliktgeschehen.
- Das Fatal Transactions- Team gibt in den Tagen vom 16.- 25. Oktober mehrmals eine doppelstündige Einführung in die Thematik der "Konfliktrohstoffe in Afrika" im Rahmen des Erdkunde-Unterrichts des Abendgymnasiums und Kolleg der Bundesstadt Bonn, Langwartweg 72, 53129 Bonn
Kontakt: Frau Özalp
Email
Telefon: Lehrerzimmer 0228 - 777 650 (nur in den Pausen 10.00-10.15 oder 11.45-12.00)
- Ihr Interesse ist geweckt? Dann melden Sie sich an zur
Internationalen Konferenz der FT-Campagne
am 9. November 2007 in Brüssel
Minding the Mines: Resource Certification and Contract Revision in the Mining Industry in Africa
mit Gastrednern aus Afrika und Europa
- Das Fatal Transactions- Team gibt in den Tagen vom 16.- 25. Oktober mehrmals eine doppelstündige Einführung in die Thematik der "Konfliktrohstoffe in Afrika" im Rahmen des Erdkunde-Unterrichts des Abendgymnasiums und Kolleg der Bundesstadt Bonn, Langwartweg 72, 53129 Bonn
Kontakt: Frau Özalp
Email
Telefon: Lehrerzimmer 0228 - 777 650 (nur in den Pausen 10.00-10.15 oder 11.45-12.00)
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Vortragsabend Konfliktrohstoffe in Afrika
amnesty international und Volkshochschule Speyer
http://www.amnesty-pfalz.de
Artikel über die Veranstaltung bei Amnesty Pfalz
International vermarktbare natürliche Ressourcen sind sowohl potentielle Ursache von militärisch ausgetragenen Konflikten als auch eine attraktive Quelle der Kriegsfinanzierung. Dabei ist die Frage, ob es sich um "legale" oder "illegale" Güter handelt, von zweitrangiger Bedeutung. Die Beiträge externer Akteure bei der Gewinnung und Vermarktung von Bergbauprodukten wie Öl verbessern vor allem die Möglichkeiten von Regierungen, Krieg zu führen. Demgegenüber bieten "Sammelrohstoffe" wie Diamanten, Holz oder Koltan derjenigen Konfliktpartei wirtschaftliche Vorteile, welche die entsprechenden Territorien und Handelswege kontrolliert. Wie kann dem entgegengewirkt werden?
- Globalisierung einmal anders - Artikel aus der Speyerer Morgenpost vom Samstag, 6. Oktoher 2007
© VVS Vorderpfälzischer Verlag Speyer, Verleger: Dipl.-Wirt.-Ing. Wolfgang Martin, überregionaler Teil: Badisches Tagblatt GmbH
- Die Fatal Transactions Summer School 2007 an der Universität Wroclaw/Breslau
„Konfliktforschung und Studienfächer, die sich mit Geschichte, Ökonomie und aktuellen entwicklungs-
politischen Fragen des afrikanischen Kontinents beschäftigen, sind in osteuropäischen Universitäten äußerst selten“ erklärt Dr. Dominik Kopinski, Koordinator des polnischen Fatal Transactions Partners, dem Institut für Internationale Beziehungen der Universität Breslau.
Erfahren Sie mehr.
- Von Konfliktdiamanten zu Diamantenkonflikten
"Deutsche Journalisten reisten mit dem Bonn International Center for Conversion (BICC) und medico international im April 2007 nach Sierra Leone. Es begleiteten uns Journalisten aus Print-, Funk- und Rundfunkpresse. Auf der Reise wurden die Schwemmminen in Sierra Leone besucht, Treffen mit Vertretern der Diamantenindustrie und Schürfern arrangiert und es fanden Gespräche mit Mitarbeitern aus Regierung, NGOs und UNDP- Büros statt. Durch die anschliessend veröffentlichten Publikationen wird verstärkt auf das Thema Diamanten in den Medien hingewiesen und die Probleme rücken wieder verstärkt in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit."
Erfahren Sie mehr
- Africa: War is Business
Regisseur: Frank Vallenga and Pyt Douma
(Englisch mit deutschen Untertiteln)
Gesamtlänge: 53 min.
Africa: War Is Business entschleiert die Geschichte afrikanischer Kriegsökonomien und zeigt auf, wie sie entstehen und mit welchen Mitteln sie aufrecht erhalten werden. Es werden insbesondere Ursache und Folgen jener Kriegökonomien hinterfragt und auch die Rolle westlicher Konsumenten beleuchtet. Der Film begleitet Prinz Jaime de Bourbon de Parme, Sohn Prinzessin Irenes der Niederlande, auf seiner Reise durch Sierra Leone, Liberia und Kongo, auf welcher er nach Antworten auf die Frage nach Gründen des Krieges und der Rolle natürlicher Ressourcen in derartigen Konflikten sucht. Warum nur können solch ressourcenreiche Länder derart von Armut gekennzeichnet sein?
Hat der Film Ihr Interesse geweckt?
Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit leihen wir Ihnen als BICC den Film Africa: War Is Business gerne aus und begleiten diesen auch durch einen unserer Mitarbeiter, um Ihnen zu Beginn eine Einführung in das Thema zu geben und im Anschluss Fragen in Diskussionsrunden zu beantworten.
Kontaktieren Sie uns am besten per E-mail oder rufen Sie uns an:
Lena Guesnet, Tel.: 0228-911 96 37
-
FT- Fotoausstellung
Diamond Matters "From the mines to the jet-set":
Die Bilder von Kadir van Lohuizen, zusammengestellt in der Ausstellung Diamond Matters, folgen der Handelsroute eines Diamanten von Afrika über Indien bis in den Westen. Sie zeigen die gefährlichen Schwemmminen in Sierra Leone, die kläglichen Arbeitsbedingungen in Surat, die Diamantenhändler in Antwerpen und letztlich die reichen Kunden in Städten wie New York und Amsterdam
Termine:
24. Juli - 13. August 2007 im Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr, 45, 53175 Bonn.
6. - 9. Juni 2007 - 31. Evangelischer Kirchentag 2007 in Köln, Stand Rohstoffbündnis, Halle 2.2.
- BICC beteiligt sich am Aktions- und Informationsstand des Rohstoffbündnisses auf dem evangelischen Kirchentag
Presseerklärung des BICC