BICC Fotoausstellung bei der Afrikanischen Union
Am 21. Januar 2008 eröffnete Peter Croll, Direktor des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) die Fotosausstellung „Kleinwaffen – Eine weltweite Bedrohung“ am Sitz der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba. Die Ausstellung wird dort vom 15. Januar bis zum15. März 2008 gezeigt.
„Kleinwaffen sind nicht nur bei bewaffneten Konflikten gefährlich. Auch nach dem Ende eines Krieges bedrohen sie Entwicklung, Sicherheit und Frieden für die Menschen“, mahnt Peter Croll.
Dass BICC bietet Beratung und Trainingsprogramme für internationale Experten und regionale Akteure an, die alltäglich mit diesen Problemen konfrontiert sind. Seit 2004 berät das BICC zum Beispiel die Regierung des Südsudan (GOSS) und Mitglieder der Zivilgesellschaft zum Thema Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration (DD&R) sowie Kleinwaffenkontrolle. Seit 2006 legt das BICC einen Schwerpunkt auf capacity building und führt gezielte Trainingskurse für Vertreter von Zivilgesellschaft und Regierung durch. Das Ziel dieser Aktivitäten ist es, auf allen Ebenen der Gesellschaft nachhaltig Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Kleinwaffen und die Wichtigkeit von Kontrollmaßnahmen zu entwickeln.
„Die Kommission für Frieden und Sicherheit (Peace and Security Commsision, RSC) der Afrikanischen Union und das BICC wollen in Zukunft ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen die Ausbreitung von Kleinwaffen in Afrika südlich der Sahara verstärken“, kündigt Peter Croll an.

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