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Ausstellungseröffnung „Rohstoffe für eine gerechte Welt“

am 21. November 2008 um 17.00 Uhr – 19.00 Uhr
im Foyer der Deutschen Welle, Kurt-Schumacher-Str. 3, 53113 Bonn

aus Anlass der zweitägigen internationalen Konferenz „Digging for Peace“ (21. und 22. November 2008).

Aus über 50 Entwicklungsländern werden große Mengen wertvoller Rohstoffe exportiert, auf die die Weltwirtschaft angewiesen ist. Ob auf Diamanten, Gold, Erdöl, Uran, Tropenholz, Soja oder Kakao – der Rohstoffhunger von Wirtschaft und Konsumenten ist enorm. Für viele Förderländer des Südens aber ist ihr Rohstoffreichtum nicht Quelle staatlicher Wohlfahrt, sondern ein Verhängnis. Oft untergräbt er die reguläre Wirtschaft, führt zu Kriegen und Menschenrechtsverletzungen.

Die Fotoausstellung dokumentiert diese Konflikte und wirft die Frage auf, wie die Konsumenten in reichen Industriestaaten durch ihr Verhalten zu mehr Gerechtigkeit im Rohstoffsektor beitragen können.

Die Ausstellung ist ein Projekt des BICC (internationales Konversionszentrum Bonn) gemeinsam mit Brot für die Welt, EIRENE, Fatal Transactions, FIAN (FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk), Heinrich-Böll Stiftung, medico international, MISEREOR und urgewald. Sie wird von der InWEnt gGmbH aus Mitteln des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) gefördert und ist in Zusammenarbeit mit der Fotoagentur laif entstanden.

Nach Grußworten von Festus Mogae, ehemaliger Präsident von Botswana, Peter Eigen, Vorsitzender von EITI (Extractive Industries Transparency Initiative) und Ulrich Hauschild, Bürgermeister der Stadt Bonn, wird Peter J. Croll, Direktor des BICC, in die Ausstellung einführen.

Im Anschluss an die Eröffnung findet ein Umtrunk statt.

Um Rückantwort per Mail wird gebeten. Nachfragen und Interviewwünsche bitte an Susanne Heinke, Pressesprecherin BICC, 0228/911 96 44 oder pr@bicc.de

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.