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Katalog Ressourcen und Konflikte

Research Paper Cover

Tabellarische Übersicht ausgewählter Fälle aus den Bereichen extraktive Industrien, Wald und Wasserwirtschaft

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Die hier präsentierte Übersicht über “Ressourcen und Konflikte” stellt in prägnanter tabellarischer Form 16 Fälle vor, in denen große Projekte in den Bereichen extraktive Industrien (Bergbau, Erdöl und Erdgas), Wald- und Wasserwirtschaft in verschiedenen Regionen des globalen Südens zu Konflikten geführt bzw. beigetragen haben, die gewaltförmig eskaliert sind oder die ein entsprechendes Eskalationspotenzial bergen. In der Übersicht werden jene Faktoren erfasst, die unter der Fragestellung nach dem Zusammenhang von natürlichen Ressourcen und (Gewalt-)konflikt von besonderer Relevanz sind. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Verhältnis von privatwirtschaftlichen Akteuren, staatlichen Institutionen und lokalen Gemeinschaften. Dem liegt die These zugrunde, dass eine Kombination von

  • Abbau natürlicher Ressourcen,
  • fragilen staatlichen Strukturen,
  • Engagement externer (oft multinationaler) Unternehmen, sowie schließlich
  • ökologisch und sozial gravierenden Folgen solcher Ressourcenextraktion für die lokalen Gemeinschaften vor Ort

zu konfliktiven Konstellationen führt, die gewaltsam eskalieren können bzw. bereits gewaltförmig eskaliert sind.

Dementsprechend umfasst die tabellarische Darstellung –- neben einigen Basisdaten und einer Kurzbeschreibung des jeweiligen Falles – die Kennzeichnung der involvierten privatwirtschaftlichen, staatlichen und nicht-staatlichen lokalen Akteure, Merkmale fragiler Staatlichkeit, Formen des Konfliktaustrags sowie Optionen für good resource governance.

In den einführenden Erläuterungen wird die Auswahl der Fälle und die Struktur des Katalogs begründet und es werden die zentralen Akteure und deren konfliktive Beziehungen vorgestellt. Die auswertenden Schlussbemerkungen schließlich bieten einen Vergleich der Fälle sowie Schlussfolgerungen für die Prävention und Bearbeitung von ressourcen-induzierten Konflikten.