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Universität und BICC unterzeichnen Kooperationsvertrag

Am Mittwoch, den 22. Oktober 2008, werden Vertreter des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) und der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Sitzungssaal des Dekanats einen Kooperationsvertrag unterzeichnen. Geplant ist der Aufbau einer fachlichen Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie und dem BICC im Bereich Friedens- und Konfliktforschung, an der Schnittstelle von Frieden und Entwicklung. Der Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Günther Schulz, der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Politische Wissenschaft und Soziologie, Prof. Dr. Tilman Mayer, und der Direktor des BICC, Peter J. Croll, werden den Vertrag unterschreiben.

Pressebild

Prof. Dr. Tilman Mayer, Prof. Dr. Günther Schulz, Peter Croll (v.l.n.r.)

„Die Universität Bonn ist eine international operierende, kooperations- und schwerpunktorientierte Forschungsuniversität“, heißt es im Leitbild der Universität Bonn. Peter J. Croll, Direktor des BICC, betont deshalb besonders den internationalen Aspekt des Vorhabens: „Das BICC wird die Fakultät in sein internationales Netz von Forschungseinrichtungen einbeziehen. Umgekehrt soll ein Vertreter des Instituts für Politische Wissenschaft und Soziologie zum Mitglied des Internationalen Kuratoriums des BICC bestellt werden.“

Die Fakultät und das BICC wollen auf wissenschaftlichem Gebiet den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse pflegen und sich die Forschungsergebnisse gegenseitig zur Verfügung stellen. Die Vertragspartner streben die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte an und werden sich ggf. um eine finanzielle Förderung durch Dritte bemühen. Auch gestatten sich Fakultät und BICC im Rahmen der rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten gegenseitig die Nutzung entsprechender Infrastruktur, zum Beispiel gegenseitige Bibliotheksnutzung für wissenschaftliche Zwecke sowie elektronische Datenverarbeitung.

Forschungsergebnisse an der Schnittstelle von Frieden und Entwicklung sowie aus der BICC-Regionalexpertise sollen durch Vorträge, Seminare oder Konferenzen in die Lehre eingebracht werden. Croll hebt dabei hervor: „Das BICC forscht anwendungsorientiert, berät und betreibt Capacity building. Vor diesem Praxishintergrund wollen wir Studierende vor allem mit dem Arbeitsfeld anwendungsorientierter Forschung vertraut machen.“

Das Internationale Konversionszentrum wird darüber hinaus Studierende der Fakultät bei der Durchführung von Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten auf gemeinsamen Forschungsgebieten unterstützen. Auch Praktikumsplätze für Studierende sollen angeboten werden. Die Universität will das BICC nach Möglichkeit auch in die Entwicklung und Ausgestaltung relevanter, am Institut für Politische Wissenschaften und Soziologie angesiedelter Studiengänge einbeziehen.

Sowohl das BICC als auch die Universität hoffen durch die beschlossene Kooperation ihr wissenschaftliches Profil weiter zu festigen und zu schärfen.