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Endbericht Flughäfen

Konzeptpapier Titelbild

Innovationen zum Schutz deutscher Flughäfen vor Anschlägen

Sicherheitstechnologien und Arbeitsplätze am Beispiel des Düsseldorfer Flughafens

Ein Projekt der Hans-Böckler-Stiftung

Endbericht pdf-icon(387K)

Die modernen, komplexen Industriestaaten des Westens sehen sich – besonders seit dem 11. September 2001 und den nachfolgenden Anschlägen in Europa – vielfältigen Herausforderungen für die gesamtstaatliche Sicherheit gegenüber: Internationaler Terrorismus, organisierte Kriminalität, Drogen- und Menschenschmuggel, politische und wirtschaftliche Konflikte. Gerade Deutschland als Gesellschaft mit praktizierter Freizügigkeit im Informations-, Personen- und Warenverkehr und als exportorientierte Wirtschaftsnation ist ihnen in besonderem Maße ausgesetzt. Deutschlands politische und wirtschaftliche Strukturen, vor allem aber seine kritische Infrastruktur, sind verwundbarer geworden.

Die vorliegende Studie exemplifiziert sowohl die drohenden Gefahren als auch die technologischen Lösungsmöglichkeiten zur Reduzierung dieser Gefahren anhand von Flughäfen, die zweifelsohne besonders neuralgische Sicherheitszonen darstellen. Das ergibt sich schon aus ihrer ökonomischen Bedeutung, wie das Beispiel des Flughafen Düsseldorf International zeigt, der einer der modernsten in Deutschland ist. Er ist im Jahr 2007 mit fast 18 Millionen Passagieren der drittgrößte im ganzen Land. Er verzeichnet ein überdurchschnittliches Wachstum von 7,5 Prozent bei Passagieren insgesamt und von 17 Prozent im Interkontinentalverkehr und entwickelt sich damit zu einem internationalen Drehkreuz.