Events

Gendersensible Radikalisierungsforschung und -prävention

In Geschlechterrollen verknüpfen sich die Ordnungs-, Macht- und Identitätsvorstellungen extremistischer Ideologien. Auf diesem Netzwerktreffen befassen wir uns mit dem Stand der Forschung und der Präventionspraxis.

Die Bedeutung von Geschlechterrollen wird in der Radikalisierungsforschung und der Prävention seit einigen Jahren verstärkt adressiert, denn in ihnen verknüpfen sich extremistische Ordnungs-, Macht- und Identitätsvorstellungen. Welche Erkenntnisse haben wir bisher gewonnen? Berücksichtigen wir vergleichende Perspektiven und Intersektionalität ausreichend? Welchen Gender-biases unterliegt die Forschung? Mit welchen Ansätzen arbeiten Präventions- und Ausstiegsarbeit? In welche Richtung können sich Forschung und Präventionspraxis weiterentwickeln? Diesen und vielen weiteren Fragen widmen wir uns auf dem diesjährigen coreNRW Netzwerktreffen am 2. Juli in Düsseldorf.


Keynote
Prof.'in Dr.'in Michaela Köttig
Frankfurt University for Applied Sciences
Dr.'in Ana Yara Postigo Fuentes Heinrich-Heine Universität Düsseldorf


Session 1
Anti-Genderismus, Antifeminismus und Queerfeindlichkeit im christlichen Fundamentalismus und Rechtsextremismus
Hochschule Düsseldorf/FORENA
Sekteninfo NRW e.V.


Session 2
Maskulinität und Mannosphäre
Universität Göttingen
Institute for Strategic Dialogue


Session 3
Prävention und (De-) Radikalisierung
Aussteigerprogramm Islamismus NRW
Legato Projektverbund
Hallesche Jugendwerkstatt

 

Datum: 2. Juli 2026

Uhrzeit: nicht öffentlich

Ort: Düsseldorf, Deutschland

Anmedlung: doering@core-nrw.de mit Angabe der institutionellen Anbindung und dem Teilnahmewunsch für die Sessions