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Transnationale Figurationen der Flucht

Welche Rolle spielen grenzüberschreitende Netzwerke für Geflüchtete auf ihrem Weg in die Zukunft?

Am 7. Januar 2026 stellt bicc Senior Researcher Benjamin Etzold konzeptionelle und methodologische Grundlagen sowie zentrale Ergebnisse des internationalen Forschungsprojektes TRAFIG (Transnational Figurations of Displacement) vor.

Das Forschungsprojekt TRAFIG verbindet Kerngedanken der Figurationssoziologie, des Transnationalismus und der Fluchtforschung. Ziel ist es, die Lebenssituationen von Menschen in anhaltenden Vertreibungskrisen besser zu verstehen und alternative Lösungsansätze sichtbar zu machen.

Im Fokus des Vortrags stehen transnationale Familiennetzwerke und wie sie dazu beitragen, dass Vertriebene überhaupt fliehen und Schutz finden können, wie mit Hilfe transnationaler Ressourcen vor Ort Existenzen gesichert werden, und wie Geflüchtete auf dieser Grundlage ihre eigene Zukunft gestalten.

Ort: Alfred-Philippson-Hörsaal, Geographisches Institut, Meckenheimer Allee 166, 53115 Bonn

Zeit: 17:15–18:15 Uhr

Vortragende: 

  • Benjamin Etzold, bicc (Vortrag)
  • Kathrin Hörschelmann (Moderation)

 

Weitere Informationen: hier