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Linksextremismus im Umbruch
Herausforderungen für Forschung, Prävention und Behörden
Release Date
2026-03
Language
- German
Topics
- Building Peace and Social Cohesion
2023 war kein gutes Jahr für die innere Sicherheit und die Demokratie in Nordrhein-Westfalen. Das jedenfalls legen die behördlich doku mentierten Entwicklungen von Extremismus im Generellen und am linken Rand im Speziellen nahe: Linksextremistische politisch moti vierte Kriminalität erlebte laut Angaben des Verfassungsschutzes des Landes Nordrhein-Westfalen (LfV NRW) einen signifikanten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Nicht weniger als 1097 Straftaten aus dem Spektrum wurden registriert (+33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Zugleich ließ sich eine im Vergleich zum Vorjahr massiv gestiegene Gewaltbereitschaft beobachten: In keinem Bundesland gab es 2023 mehr Gewaltstraftaten aus dem linken Spektrum als in Nordrhein- Westfalen, nämlich 274 (+286 Prozent). Die Gewaltstatistik befand sich damit auf einem Fünfjahreshoch. Doch nicht nur die Straftaten nahmen zu, sondern auch das gewaltorientierte Potenzial wuchs an auf 1413 Personen (+12 Prozent). Die Brennpunkte der Auseinandersetzungen waren Klimaproteste, Demonstrationen gegen Israels Krieg im Gaza Streifen und Auseinandersetzungen mit „Rechten“. Die Entwicklungen befeuerten erneut Debatten in Politik und Medien um eine Radikalisie rung des Linksextremismus und einen Anstieg der linksextremistischen Gefahr.
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Publisher
coreNRW
Place
Bonn